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Ein 8bit-Computer auf FPGA-Boards

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Re: Ein 8bit-Computer auf FPGA-Boards

Beitragvon neuling » Fr 13. Jun 2014, 22:18

Jup, dann muß ich noch einmal schauen, was ich da einstellen muß.

Wo sind jetzt bitte die Programme für die SD-karte?
Wie muß die SD-karte formartiert werden?

Danke.
Gruss
neuling
 
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Registriert: So 25. Mai 2014, 18:29

Re: Ein 8bit-Computer auf FPGA-Boards

Beitragvon JosefG » Sa 14. Jun 2014, 00:54

neuling hat geschrieben:Wo sind jetzt bitte die Programme für die SD-karte?
Wie muß die SD-karte formartiert werden?

Zunächst dies: Ich verwende kein "normiertes" Dateisystem, du
wirst die SD-Karte also nicht gleichzeitig am PC nutzen können.

Die Kommandos 1SDS /nn und 1SDR /nn sind bereits nach der
Konfiguration verfügbar. 1SDS /nn speichert den Inhalt eines
32KByte großen Buffers auf der SD-Karte an einer Stelle ausser-
halb des Dateisystems. /nn adressiert diese Stelle physikalisch,
nn = 00..ff. 1SDR /nn lädt die 32KByte zurück in den Buffer.

Die eigentlichen Routinen für die SD-Karte, welche mit einem
Dateisystem arbeiten, liegen in der Datei teca (Seite Downloads)
und müssen erst mittels RS232 vom PC auf das Board übertragen
werden. Das PC-seitig erforderliche Programm dafür (sendcard)
gibt es bisher nur für Linux.

Nach dem Übertragen der Datei teca auf das Board kann man
die Datei mittels 1SDS /nn auf der SD-Karte sichern.

Details siehe Seite Hawa meiner Website.
JosefG
 
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Re: Ein 8bit-Computer auf FPGA-Boards

Beitragvon neuling » Sa 14. Jun 2014, 08:24

Jup, danke.

Ich habe mir ein Terminal-Programm geschrieben in Purebasic, womit ich Daten vom PC in einem Array auf dem DE1 laden kann und auch vom Array vom DE1 zurück zum PC.

Wie kann ich mit meinem Terminal-Programm die Daten TECA übertragen?
Wie sind die Einstellungen für das RS232?

Ich habe auch ein Programm "HXD", womit ich auf SD-Karten nach belieben Daten in die Sectoren schreiben kann, ohne irgendein System-kauderwelsch.

Danke.
Gruss
neuling
 
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Re: Ein 8bit-Computer auf FPGA-Boards

Beitragvon JosefG » Sa 14. Jun 2014, 13:23

Die Datei teca hat 1024 Zeilen mit je 64 Zeichen / 32 Byte.
Für die Hex-Ziffern a..f werden Kleinbuchstaben verwendet.
Das Programm muss zunächst die Datei einlesen und je 2 Zeichen
zu einem Byte zusammenfassen und alle 32 KByte in einem Array
abspeichern. Anschließend werden alle 32 KByte in einem Strom
übertragen. Alle 256 Werte müssen übertragen werden, und es
dürfen nicht manche Werte als Steuerzeichen interpretiert
werden. Die Handshake-Leitungen werden nicht verwendet, und
es gibt auch sonst keinerlei Rückmeldung vom Board zum PC.
8 Datenbits, 1 Stoppbit, keine Parität, 19200 Baud.

Vor der Übertragung auf dem Board das Kommando 1SICARD
starten. Das Kommando wartet, bis die Daten kommen.
Die Übertragung dauert etwa eine halbe Minute.

Die Rückübertragung vom Board zum PC geht so: Man startet
auf dem Board das Kommando 1SOCARD. Das Kommando wartet,
bis vom PC ein Start-Zeichen kommt (beliebiges Zeichen) und
sendet dann 64 Byte. Dann wartet es auf ein neues Start-
Zeichen und sendet dann die nächsten 64 Byte, und so fort.

Falls du die 32 KByte direkt am PC auf die SD-Karte schreiben
willst: Der Adressbereich beginnt oberhalb der ersten 480 MByte,
also ab Byte-Adresse 1e000000. (Es geht hier um SD-Karten mit
1 oder 2 GByte, also keine SDHC Karten.)
JosefG
 
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Re: Ein 8bit-Computer auf FPGA-Boards

Beitragvon neuling » Sa 14. Jun 2014, 14:10

Jup danke Josef für die Antwort mit deinem Datenformat.

Habe dir mal eine Mail gesendet für ein Hilfe für das DE1 mit SD-karte für mein Vorhaben.
Vielleicht kannst du mir da bitte weiterhelfen. Es ist ein Anfang mit der SD-karte.

Danke.
Gruss
Zuletzt geändert von neuling am Sa 14. Jun 2014, 21:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ein 8bit-Computer auf FPGA-Boards

Beitragvon neuling » Sa 14. Jun 2014, 14:25

Hallo Josef, warum fängst du bei der SD-karte nicht bei Sector 0 an und gehst soweit nach oben als Anfang?

Danke.
Gruss
neuling
 
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Re: Ein 8bit-Computer auf FPGA-Boards

Beitragvon JosefG » Sa 14. Jun 2014, 14:58

neuling hat geschrieben:warum fängst du bei der SD-karte nicht bei Sector 0 an und gehst soweit nach oben

Die untersten 480 MByte sind für die Partition 0 des Dateisystems reserviert.
Die Datei teca wird ausserhalb des Dateisystems gespeichert.
JosefG
 
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Re: Ein 8bit-Computer auf FPGA-Boards

Beitragvon neuling » So 15. Jun 2014, 07:57

Hallo, Josef.
Auf meiner SD-Karte finde ich an der bestimmten Adresse keine Daten.
Wenn ich 1SICARD eingebe wartet der DE1 und wenn ich die Daten vom PC übertrage sehe ich die rote RX-Led vom DE1 leuchten. Wenn das übertragen beendet ist kann ich auch wieder Tastatureingaben am DE1 machen. Es funktioniert also die Übertragung.

Kann mein DE1 ein Array von 32kb einrichten?

Danke.
GRuss
neuling
 
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Re: Ein 8bit-Computer auf FPGA-Boards

Beitragvon JosefG » So 15. Jun 2014, 11:36

Wenn du auf dem Board 32 KByte mit 1SICARD empfängst, stehen
die Daten in einem 32 KByte großen Buffer im RAM des Boards.
Falls du sie auf die SD-Karte an die angegebene Adresse
schreiben willst, musst du das mit 1SDS /00 machen.
(Das Zeichen / liegt auf der F8-Taste).
JosefG
 
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Re: Ein 8bit-Computer auf FPGA-Boards

Beitragvon neuling » So 15. Jun 2014, 21:54

Jup danke Josef.
1SDS /00 : Was kann die 00 enthalten bzw welche Bereich kann man da angeben?

Danke.
Gruss
neuling
 
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