Seite 1 von 1

Wie würde es weiter gehen?

BeitragVerfasst: Mo 11. Aug 2014, 10:49
von Hansdebaer
Hallo Leute,
Ich soll für meine Arbeit ein FPGA programmieren, dazu habe ich mir jetzt erst mal zwei Boards zum Ausprobieren bestellt wo der verbaute FPGA die Anforderungen erfüllt.
http://www.mouser.de/ProductDetail/Tera ... %2fSEs0%3d (Cyclone IV)

http://www.mouser.de/Search/ProductDeta ... 52bIavhg== (Lattice LC4256ZE)

Nun meine Frage, wenn ich das Projekt zum Laufen bekommen habe, muss ich ja eigene Prototypen bauen. Aber wie bekomme ich jetzt auf ein FPGA die Logik programmiert und kann ihn dann auf meine Eigene Platine setzen so dass ich die Boards nicht mehr brauche?

Schon mal danke =)

Re: Wie würde es weiter gehen?

BeitragVerfasst: Mi 27. Aug 2014, 06:58
von eilert
Hallo,
wenn du eine eigene Platine machst, dann musst du da auch entsprechende Speicher und/oder Interfaces für die Konfigurationsdaten vorsehen je nach FPGA.
Also z.B. einen JTAG Stecker für inbetriebnahme und Test und ein (serielles) (P)ROM beliebiger Technologie (EE-PROM, Flash, etc.) für SRAM basierte FPGAs

Schau dir die Schaltpläne deiner Entwicklungsboards an, die werden sicherlich all das haben. Das kannst du dann genau so für deine Platine übernehmen.

Have a nice synthesis
Eilert

Re: Wie würde es weiter gehen?

BeitragVerfasst: Do 28. Aug 2014, 10:45
von Hansdebaer
Danke für deine Hilfe, aber wie bekomme ich diese Teile auf ein Board oder muss ich alles Löten und wenn ja wie bekomme ich dann mein Programm darauf, ist das auf den besagten Speicher?

Re: Wie würde es weiter gehen?

BeitragVerfasst: Do 28. Aug 2014, 12:31
von eilert
Hi,
welche Alternative zum Löten (egal welcher Art) schwebt dir vor?

Ja, die Konfigurationsdaten für das FPGA müssen in dem Speicherbaustein abgelegt werden, wenn das Gerät eigenständig funktionieren soll.

Mir scheint aber, dass dir die Grundlagen von FPGAs und deren Konfiguration noch fehlen.
Bevor du dir Gedanken über einen eigenes Board (Prototyp) machst, solltest du erst einmal den gesamten Flow von Design-Eingabe->Synthese->Implementierung->Konfiguration (temporär vs. permanent) durchexerzieren. Dafür hast du ja die EVAL-Boards (Warum gleich zwei?).

EVAL-Boards haben häufig ein integriertes USB-JTAG interface. Für ein eigenes Board bräuchtest du ein geeignetes separates Interface, falls du nicht die EVAL-Boards dafür "misbrauchen" kannst.

Bei Gelegenheit kannst du dir ja mal die verfügbaren Packages der von dir als geeignet befundenen FPGAs heraussuchen. Danach können wir dann noch mal ausführlicher über das Thema Löten sprechen. :-)

Viele Grüße
Eilert