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Spartan 6 FPGA SP605 Evaluation Kit (XC6SLX45T-FGG484)
    

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Dieter Wecker

Prozessorentwurf

Jahr: 2015
ISBN-10: 3110 4029 63

Ein paar Anfängerfragen.

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Re: Ein paar Anfängerfragen.

Beitragvon eilert » Mo 14. Okt 2013, 06:34

Hi,
VHDL oder verilog wäre wohl eher angesagt, da es C-Synthese Tools für FPGAs richtig teuer sind.
Da das Bitcoin Referenzdesign keine (Microblaze) CPUs enthält gibt es auch dort nichts C-Programmierbares.
(Schau mal in die Quellcodes, da gibt es einen Ordner namens fpga mit den verilog Quellcodes.
Nur die daraus mit ISE erzeugten bitfiles landen im FPGA. )

Das kostenlose ISE Webpack unterstützt allerdings nur die Spartan6 Bausteine bis zum X6SLX75.
Für die LX150er Typen brauchst du 'ne vollwertige ISE Lizenz. Kostet so ca. 3000$


Wie gesagt, das hier ist Hardwareentwurf.
Da kann man nicht mal eben so etwas C oder Java code schreiben der dann für eine standardisierte CPU-Architektur compiliert und rübergeschoben wird.

Stell dir mal vor, das Tool müsste nicht nur deinen Code in eine logische Struktur umrechnen, sondern danach auch noch eine Leiterplatte automatisch entflechten und bestücken.
Das ist , vereinfacht gesagt, das was das ISE-Tool leistet. Nur das das jetzt innerhalb eines Chips passiert.
Ist schon toll das es diese Tools für kleinere Bausteine kostenlos gibt, aber mit deinem Board hast du in der Beziehung eine Nummer zu hoch gegriffen.

Viele Grüße
Eilert
eilert
 
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Re: Ein paar Anfängerfragen.

Beitragvon B2410 » Mi 16. Okt 2013, 06:16

Guten Morgen.

Ein wenig konnte ich mich bereits einlesen. (was die Freizeit zuläßt.)
Ein Buch für "Anfänger" habe ich mir bereits ausgesucht und es gibt ja bald lohn dann kauf ich es mir. :D
Ich habe mich entschieden mir verilog näher anzuschauen, wegen der Standardisierung.
(ich denke dies ist die bessere Entscheidung.)

Beim Suchen im Netz bin ich auf "Xilinx" gestoßen, mir dort mal einen acc. gemacht und
Xilinx_Vivado_SDK_2013.2_0616_1 (waren knapp 6GB) instal. und dieses webkit als lizenztyp genutzt, da free.
Und wie du bereits angesprochen hattest konnte ich mein Board nicht auswählen. :|
Um ehrlich zu sein, ich habe mir keine Gedanken gemacht, ich hatte die Möglichkeit dieses Board im Vergleich zum neu preis sehr günstig zu erhalten, und zugeschlagen.

Jedoch eine Lizenz für 3000$ und das mit null Erfahrung, ist leider viel zu teuer.
Dann muss ich mir wohl jemand suchen, der mir das Board für meine Zwecke "umschreibt".

Welches Board würdest du mir für den Anfang empfehlen?
B2410
 
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Re: Ein paar Anfängerfragen.

Beitragvon Tobias » Mi 16. Okt 2013, 07:14

Guten Morgen,

wenn du mit Xilinx arbeiten/anfangen möchtest, empfehle ich ein kleines Spartan 6 Board für reine Verilog oder Vhdl Entwicklungen. Möchtest du zusätzlich kleine Applikationen in C schreiben, dann empfiehlt sich ein Zynq Baustein von Xilinx. dort hast du dann bereits nen Dual Core ARM Prozessor integriert.
Gute Spartan 6 Boards gibts gibts von Enclustra oder Trenz. Meist kann man ein Fpga Board mit einem Motherboard kombinieren und so später den Fpga Teil gegen ein performanteres tauschen.

Viele Grüße

Tobias
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Tobias
 
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Re: Ein paar Anfängerfragen.

Beitragvon eilert » Mi 16. Okt 2013, 09:21

Hallo B2410,
Stichwort Trenz:
Dort gibt es Boards verschiedenen Hersteller zu kaufen.
Gerade für Anfänger sind die Boards von Digilent interessant.
Falls du z.B. noch Student bist gibt es da sogar preisreduzierte Academic Versionen.

Für reine FPGA Anwendungen wären z.B. das ATLYS oder NEXYS 3 Interessant. Beide mit Spartan6 Bausteinen.
Außerdem gibts jetzt das NEXYS 4 Board mit einem ARTIX Baustein. Damit kann man dann auch die neue Vivado Entwicklungsumgebung nutzen.

Für die von Tobias erwähnten ZYNQ Bausteine mit integrierten ARM Cores gibt es das ZED-Board und neuerdings die kleinere Variante, das ZYBO Board.

Alle Boards verfügen über Ethernet Anschlüsse, so dass man bequem auch mehrere Boards vernetzen kann. Die Nutzung der Ethernet Interfaces ist auf den reinen FPGA Boards allerdings nicht ganz leicht, aber auch da gibt es Referenz Designs mit dem Microblaze-Softprocessor die da weiterhelfen können.

Nun bleibt dir noch die Qual der Wahl. :lol:

(Hinweis: In ISE/Vivado lassen sich nur original XILINX Boards direkt auswählen. Für alle anderen Boards muss man den FPGA-Typ etc. manuell eingeben. Das ist aber der Normalfall.)

Viele Grüße
Eilert
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Re: Ein paar Anfängerfragen.

Beitragvon B2410 » Do 17. Okt 2013, 03:34

Vielen vielen Dank für eure Antworten.

Also,ich bin kein Student, und weiß nun gar nicht mehr was ich für eins nehmen soll. :oops:

Ich möchte gern Vivado nutzen, da ich denke dies ist für'n Anfänger gut zu bedienen.
Demnach lege ich mich nun einfach auf ein Originalboard von XILINX fest, um von Anfang an volle Unterstürzung von XILINX zu bekommen.
Dann sollte es einen USB Anschluß haben, damit ich neben dem Lernen gleich an meinem eigentlichen Projekt arbeiten kann, bzw. kein neues Bord für erste Tests benötige.

Über google und eurer Anzeige links, bin ich auf das
Spartan-6 FPGA SP605 Evaluation Kit gestoßen, dies würde eig. alles haben was ich benötige UND es dürfte direkt in Vivado auswählbar sein.

Wäre das eine gute Wahl?


Ich wünsche einen schönen Tag. :)
B2410
 
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Re: Ein paar Anfängerfragen.

Beitragvon eilert » Do 17. Okt 2013, 07:44

Hi,
ACHTUNG!

Vivado kann nur Bausteine der Series 7 bearbeiten!
(Artix, Kintex, Virtex 7, Zynq 7xxx)


Das SP605 ist mit einem Spartan6 bestückt. Ergo: Nur ISE, kein Vivado.
Außßerdem hat es hat nur eine USB-Uart Bridge drauf.
Das hat den Vorteil leicht ansteuerbar zu sein, erreicht aber bei weitem nicht die Datenraten die USB verspricht.

Die Auswählbarkeit des Boards in Vivado oder ISE sollte wirklich kein Auswahlkriterium sein (Außer man will den System Generator nutzen. SEHR TEUER!).
Die zwei extra Klicks um FPGA-Typ und Gehäuse sowie, ggfs noch Speed-Grade auszusuchen sind wirklich keine große Sache. Und einmal getan merkt sich die Software diese Einstellungen sowieso.

Wenn du unbedingt USB nutzen willst solltest du vielleicht besser das ZED-Board oder das ZYBO mit den ZYNQ Bausteinen wählen.
Diese Boards haben wenigstens USB-OTG Support.

Ansonsten müsstest du nach Boards suchen die neben einem Series 7 Chip auch einen Cypress FX2 (oder FX3 für USB3 Support) Microcontroller besitzen. Damit kannst du dann über USB richtig Gas geben.

Viele Grüße
Eilert
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Re: Ein paar Anfängerfragen.

Beitragvon B2410 » Do 2. Jan 2014, 07:04

Hallo und ein frohes neues Jahr.

Ich komme leider beim besten willen nicht dazu mich mit meinem Projekt zu beschäftigen..
Wie hoch ist den den ungefähre Arbeitsaufwand und wie viel würde das zirka kosten?

Vielen Dank nochmal für eure Antworten. :)
B2410
 
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Re: Ein paar Anfängerfragen.

Beitragvon Tobias » Do 2. Jan 2014, 17:06

Hallo und dir auch ein gesundes neues Jahr. ;)

Was konkret möchtest du nun eigentlich als Projekt (Applikation) auf die Beine stellen? Für welches Board hast du dich mittlerweile entschieden. Du hattest ja mal das Spartan-6 FPGA SP605 Evaluation Kit im Auge? Ist das noch aktuell?

Ohne eine konkrete Applikationsbeschreibung kann ich dir keine Information geben bzgl. des Arbeitsaufwands und der (Board-) Kosten.

Viele Grüße

Tobias
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Re: Ein paar Anfängerfragen.

Beitragvon B2410 » Fr 3. Jan 2014, 07:33

Ja, das stimmt natürlich, Entschuldigung.

Ich habe ein Quad-Spartan 6 LX150 FPGA Board USB 2.0
(Diese wurden für das Bitcoin-Mining genutzt.)

Zu meinem Vorhaben:
Ich mach beim seti@home mit.
Dort kann man zur Berechnung beliebiger Projekte seine Rechnerleistung zur Verfügung stellen.

Vor habe ich die Rechenleistung des FPGA (viel. auch mehrere) mit zur Berechnung zu nutzen.
Als Client nutze ich Boinc.
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Re: Ein paar Anfängerfragen.

Beitragvon B2410 » Fr 17. Jan 2014, 19:53

Kann mir niemand eine ungefähre Zahl sagen?
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